Geschichte

135-jähriges Haus am Brunnenplatz des Opfiker Unterdorfes

Namentlich, wurde das Restaurant Wunderbrunnen in Opfikon 1882 erstmalig erwähnt.  Was als Wirtschaft mit eigener Bäckerei begann, erwarb sich ab Mitte des 20. Jahrhunderts einen überregionalen Ruf für seine Güggeli-Spezialitäten.

 

Den Namen verdankte das Wirtshaus seiner Lage im Grundwassergebiet. Durch die Kellerwand gelangte das Wasser direkt in die Kübel der "Beitzer", was als Wunder wahrgenommen wurde.


 

 Der direkt gegenüber gelegene Brunnen mit eigenem Quellwasser dürfte seinen Teil zum Namen beigetragen haben. Sein Wasser hielt - im Sommer wie im Winter - eine konstante Temperatur von 9° Celsius und bescherte den Bauern Opfikons eine zusätzliche Ernte im Jahr. Zusätzlich ermöglichte er eine autarke Wasserbezugsquelle, die in Zeiten von Krankheiten durch Verunreinigungen und Seuchen, die Bewohner wie ein Wunder zu beschützen schien.

 

Im Jahre 1968 schloss das alte Restaurant Wunderbrunnen seine Pforten, nachdem seine einstige Schirmherrin Berta Tanner verstarb.

 

Um den alten Dorfplatz wieder zu beleben und die einstige Tradition wieder aufleben zu lassen, liess der Kreuzlinger Unternehmer Roger Hirzel, den Wunderbrunnen wieder aufleben. Nach aufwendigen Renovierungsarbeiten im historischen Gebäude gegenüber dem alten Wunderbrunnen, schuf er einen Begegnungsort für Jung und Alt. Seit September 2014 pulsiert in der Dorfstrasse wieder das Leben und das neue Restaurant Wunderbrunnen ist auf dem besten Wege sich wieder einen weitreichenden Ruf zu verschaffen.